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EnBW baut Europas größten Ladepark am Kamener Kreuz

EnbW Ladepark am Kamener Kreuz

Mit insgesamt 52 Schnellladepunkten wird der EnBW-Ladepark der größte in Europa werden. Jeder der HPC-Ladepunkte lädt mit bis zu 300 kW. Im vierten Quartal 2021 soll hier Energie für E-Autos fließen. Bislang kennt man die Kreuzung von A1 und A2 aus dem Verkehrsfunk oder – die Älteren – haben sofort die Textzeile der „Polonäse Blankense“ von Gottlieb Wendehals im Ohr. Tesla-Fahrer laden hier schon länger und genießen währenddessen in „Connie´s Diner“ einen Burger.

Der Standort in Kamen ist der nächste Schritt beim Schnellladen, nachdem wir seit mehr als einem Jahr im Schnitt täglich einen neuen Schnellladestandort in Betrieb nehmen. Er zeigt, wie das Laden heute und in Zukunft einfach und schnell funktioniert“, sagt Timo Sillober, Chief Sales and Operations Officer bei der EnBW. Wie an allen EnBW-Ladepunkten fließt auch hier ausschließlich Ökostrom. Die Ladesäulen im Ladepark sind überdacht und beleuchtet. Eine Photovoltaik-Anlage versorgt den Standort mit einer Leistung von bis zu 120 Kilowatt mit Strom und speist überschüssige Energie in das örtliche Netz. Zudem gibt es vor Ort eine Toilette. In unmittelbarer Umgebung befinden sich Restaurants und Einkaufsgeschäfte.

Bis Ende 2021 errichtet EnBW 1.000 HPC-Ladestandorte

Wo heute noch eine grüne Wiese ist, werden in rund einem halben Jahr über 50 Autos gleichzeitig schnellladen können. Mit unserem konsequenten Ausbau der öffentlichen Schnellladeinfrastruktur treiben wir die Mobilitätswende in Deutschland mit Nachdruck voran“, so Sillober. Bis 2025 möchte die EnBW bundesweit 2.500 Schnellladestandorte betreiben. Das sind mehr Standorte als es bei Deutschlands führenden Mineralölunternehmen jeweils Tankstellen gibt.

Das EnBW HyperNetz bietet E-Autofahrern mit einer einfachen Preisstruktur Zugang zu mehr als 150.000 Ladepunkten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich und Italien. Allein seit Anfang 2020 hat das Unternehmen aus Baden-Württemberg bundesweit 13 Schnellladeparks sowie mehr als 350 Ladestandorte vor allem im urbanen Raum fertiggestellt. Bis Ende 2021 soll die Zahl auf 1.000 HPC-Standorte in Deutschland wachsen. „Egal, ob E-Autofahrer schnell was in der Stadt erledigen, einkaufen gehen oder eine lange Fahrt planen. Mit dem EnBW HyperNetz bringen wir öffentliches Laden dorthin, wo E-Mobilisten es brauchen“, sagt Sillober, „Dafür setzen wir sowohl auf eigene Standorte wie in Kamen oder Rutesheim als auch und auf Kooperationen mit starken Partnern aus verschiedenen Branchen.“

Enbw ladepark innenstadt
HPC Ladepark von EnBW in der Innenstadt

Der Supermarkt-Parkplatz wird zum Ladepark

Für den Ausbau in Städten setzt EnBW auf Partner aus der Immobilienbranche. Insbesondere Parkplätze von großen Supermärkten und Einkaufszentren stehen im Zentrum der Strategie. Hier verbringen Menschen in der Regel mindestens 30 bis 45 Minuten, was eine Ladung bis 80 Prozent mit einem Schnelllader ermöglicht.

EnBW stattet die Immobilien von x+bricks mit High Power Charging (HPC)-Ladepunkten aus. Das Frankfurter Unternehmen ist auf Gewerbeimmobilien für Supermärkte im gesamten Bundesgebiet spezialisiert. Ein weiterer Kooperationspartner ist ie Hahn Gruppe aus Bergisch Gladbach. Gemeinsam werden auch hier 100 Handelsimmobilien mit Schnellladern ausgestattet. Die in Berlin ansässige DEFAMA Deutsche Fachmarkt AG geht zunächst etwas vorsichtiger an die Sache heran. Zunächst stattet EnBW drei Pilotstandorte des Immobilien-Unternehmens mit jeweils bis zu acht High Power Charging-Ladepunkten (HPC) aus. Mittelfristig will die EnBW rund 30 hochfrequentierte Standorte der DEFAMA mit Ladesäulen ausstatten. Das Portfolio der DEFAMA umfasst mehr als 40 Einzelhandelsimmobilien. Zu den größten Mietern zählen ALDI, EDEKA, LIDL, Netto, NORMA, Penny, REWE, Getränke Hoffmann, Dänisches Bettenlager, Deichmann, Takko und Toom. Erklärtes Ziel von DEFAMA ist es, langfristig einer der größten Bestandshalter von kleinen Fachmarktzentren in Deutschland zu werden.

EnBW-Ladepark
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Dirk Kunde

Dirk Kunde

Elektroautos, Brennstoffzellen, stationäre Speicherbatterien, Ladeinfrastruktur, autonomes Fahren – die spannendsten Entwicklungen passieren im Bereich Mobilität. Darum dreht es sich in meinen Artikeln und Videos. Als Journalist bin ich stets auf der Suche nach neuen Ideen für Mobilität von Morgen.

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