Sixt nimmt 100.000 E-Autos von BYD in seine Vermietfotte auf

BYD Atto 3 Sixt

Autovermieter Sixt übernimmt im vierten Quartal 2022 mehrere tausend E-Autos der chinesischen Marke BYD (Build Your Dreams) in seine Vermietflotte. Das erste Modell ist der Atto 3, der in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Großbritannien angeboten wird.

In den kommenden sechs Jahren sieht der Vertrag beider Unternehmen die Übernahme von rund 100.000 E-Autos und Plug-in-Hybriden vor. BYD startet mit seinen Fahrzeugen im Herbst 2022 den Verkauf in Deutschland. Bislang dürfte die Marke für die meisten Kunden noch unbekannt sein. „BYD ist mit über einer Million produzierter Fahrzeuge im Zeitraum von Januar bis August 2022 der weltweit größte Fahrzeughersteller im Bereich E-Mobilität. Die Vereinbarung mit BYD ist ein wichtiger Meilenstein, um unser Versprechen einzulösen, deutlich mehr E-Autos auf die Straße zu bringen„, sagt Vinzenz Pflanz, Chief Business Officer der Sixt SE

Atto 3: mittelgroßer SUV

Sixt ist die erste Autovermietung in Europa, die Fahrzeuge von BYD anbietet. Das erste Modell ist der Atto 3. Das ist eine E-SUV im C-Segment. Die Auto-Zeitung sieht ihn als Wettbewerber zum VW ID4. Die Bestellung von BYD passt zu dem Versprechen von Sixt, den Anteil elektrifizierter Fahrzeuge in seiner Flotte deutlich zu erhöhen. Die Sixt-Flotte in Europa wird bis 2030 zu 70 bis 90 Prozent elektrifiziert sein, wobei eine breite Palette an Herstellern und Modellen abgedeckt wird.

Laden mit der Sixt-App

Sixt baut zudem eine eigene Ladeinfrastruktur auf und wird die Sixt App sowie die zugrundeliegende Mobilitätsplattform ONE zu einem „Single Sign-On“ für hunderttausende öffentliche Ladepunkte ausbauen. Welche Ladekarte bzw. Ladelösung Mieter des Atto 3 anfänglich mit auf den Weg bekommen, verrät die Pressemitteilung nicht.

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Dirk Kunde

Elektroautos, Brennstoffzellen, stationäre Speicherbatterien, V2G, Ladeinfrastruktur, autonomes Fahren – die spannendsten Entwicklungen passieren im Bereich Mobilität. Darum geht es in meinen Artikeln und Videos. Als Journalist bin ich stets auf der Suche nach neuen Ideen für Mobilität von Morgen.

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