Bereits ab Donnerstag, den 18. Juni 2026 öffnet BMW bei seinen Händlern die Bestellbücher für die „1st Edition“ der i3 Limousine. Das hört die Redaktion der Automobilwoche aus Unternehmenskreisen. Auf der Webseite steht noch: Ab Herbst 2026.
Das erste Modell der neuen Klasse, der i3X SAV kommt gut an. Im ungarischen Debrecen wird im Zweischichtbetrieb gefertigt. Das Interesse am ersten 3er der neuen Klasse soll ebenfalls hoch sein. Die Gunst nutzt der Hersteller nun aus. Einen Ausblick darauf, wie die erste M-Version des i3 aussehen könnte, hat BMW auch bereits geliefert.

Jahres-Prognose korrigiert
BMW will so vor die Welle kommen, denn die Zeichen in der Weltwirtschaft sind nicht gut. Darum korrigiert BMW Mitte Juni die Prognose für das laufende Jahr. Die Münchner rechnen mit einem leichten Rückgang bei den Verkäufen und passen die Umsatzrentabilität auf 1 bis 3 Prozent an. Zuvor waren es 4 bis 6 Prozent.
Die Gründe sind sinkende Verkaufszahlen in China aufgrund eines nach wie vor scharfen Wettbewerbs. Die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten halten an. Die hohen Energiepreise treiben die Kosten der Produktion. „Zum anderen belastet die aus dem Konflikt resultierende Unsicherheit zunehmend das Konsumverhalten in zahlreichen Märkten weltweit“, heißt es in der BMW-Mitteilung.

Sparprogramme = Stellenabbau?
„Gleichzeitig werden wir unsere aktuellen Strukturen und Prozesse an die sich drastisch verschärfenden Marktbedingungen anpassen. Unsere unternehmerische Verantwortung gebietet es deswegen, dass wir unsere laufenden Maßnahmen nochmals deutlich intensivieren und beschleunigen. Es geht um Geschwindigkeit und Effizienz“, sagt der neue BMW-CEO Milan Nedeljković.
Weiter heißt es in der BMW-Meldung: „Neben den Belastungen im operativen Geschäft wird die BMW Group die laufenden Kostensenkungen durch weitere Struktur- und Effizienzmaßnahmen intensivieren und beschleunigen.“ Das ist Berater-Sprech und bedeutet Stellenstreichungen, da Personalkosten in der Regel einen großen Anteil ausmachen. BMW kündigt noch keinen Personalabbau an, doch liest sich die Mitteilung wie eine Vorankündigung.
Bis 2027 wird BMW nach bisheriger Planung mehr als 40 neue und überarbeitete Modelle vorstellen.



