BYDs Submarke Denza präsentiert technische Daten ihres Sportwagens Z: Ein Antriebsstrang mit drei E-Motoren, eine Spitzenleistung von 1.180 kW (1.604 PS) und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 350 km/h. Denza positioniert das Modell als direkten Angriff auf etablierte europäische Performance-Fahrzeuge. Das Modell kommt im Juli 2026 als viersitziger Roadster sowie als Cabriolet zunächst auf den chinesischen Markt.
Zwei Karosserievarianten zum Start
Das Cabriolet verfügt über ein klassisches Stoffverdeck und teilversenkte Türgriffe. Die Abmessungen betragen 4,78 m in der Länge, 1,99 m in der Breite und 1,35 m in der Höhe, bei einem Radstand von 2,78 m. Das Leergewicht des Cabriolets liegt bei 2.290 Kilogramm. Die zweite Variante ist ein Roadster mit Hardtop, bündig abschließenden Türgriffen und abgedunkelten A-Säulen. Trotz der flachen Dachlinie finden auch in diesem Modell vier Personen Platz.

Drei Motoren für extreme Leistung
Das Herzstück des Denza Z ist seine Architektur mit drei Elektromotoren. An der Vorderachse arbeitet ein E-Motor mit einer Leistung von 500 kW (670 PS). An der Hinterachse sind zwei E-Motoren verbaut, die zusammen 680 kW (912 PS) leisten. Daraus resultiert eine Systemspitzenleistung von 1.180 kW. Zum Vergleich: Das elektrische AMG GT Coupé erreicht eine Spitzenleistung von 860 kW (1.169 PS). Die Höchstgeschwindigkeit des Roadsters ist zunächst auf 300 km/h begrenzt. Mit einem optionalen Sportpaket, das aggressivere Stoßfänger und einen großen Heckflügel umfasst, steigt die Höchstgeschwindigkeit dank des zusätzlichen Anpressdrucks auf 350 km/h.
LFP-Batterie und aktive Dämpfer
Für die Energiespeicherung setzt Denza auf eine LFP-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) von BYD, deren Kapazität noch nicht bekannt ist. Die Plattform unterstützt zudem Schnellladetechnologie. Für die Fahrdynamik sorgt das aktive Fahrwerk DiSus-M, welches Wankbewegungen und Fahrbahnunebenheiten in Echtzeit ausgleichen soll. Das Leergewicht von rund 2,3 Tonnen ist für ein Fahrzeug dieser Klasse allerdings hoch und ein klares technisches Defizit, das der aufwendigen Antriebs- und Batterietechnik geschuldet ist. Ob die angekündigte Beschleunigung von null auf 100 km/h in zwei Sekunden unter diesen Umständen realisierbar ist, muss die Praxis zeigen. Ergänzt wird die Technik durch das „Gottes Auge“-Assistenzsystem DiPilot 5.0.

Fazit: Eine sportliche Kampfansage aus China
Der Denza Z ist mehr als eine technische Machtdemonstration von BYD. Die Leistungsdaten auf dem Papier sind eine klare Herausforderung für die etablierte Konkurrenz aus Europa. Entscheidend für den Erfolg wird sein, wie das Fahrwerk das hohe Fahrzeuggewicht kaschieren kann und ob sich die LFP-Batterietechnologie in einem Hochleistungssegment bewährt.
