Ford Transit City: Elektro-Transporter für den urbanen Einsatz

Ford Transit City

Ford Pro erweitert seine Transit-Baureihe um den Transit City. Der elektrische Transporter wurde für den innerstädtischen Liefer- und Serviceverkehr entwickelt. Das frontgetriebene Nutzfahrzeug soll Ende des Jahres als Kastenwagen mit zwei unterschiedlichen Radständen und Höhen sowie als Fahrgestell mit Einzelkabine auf den Markt kommen.

Karosserievarianten für den städtischen Einsatz

Der Transit City wird in drei Karosserievarianten angeboten, um unterschiedliche Einsatzprofile abzudecken. Erstmals in diesem Segment bietet Ford Pro ein Fahrgestell mit Einzelkabine an, das sich als Basis für Umbauten eignet. Für maßgeschneiderte Spezialfahrzeuge stehen zertifizierte Aufbauhersteller zur Verfügung. Der kürzere Kastenwagen (L1H1) fasst rund sechs Kubikmeter Laderaum, nimmt drei Euro-Paletten auf und hat eine Nutzlast von bis zu 1.085 Kilogramm. Die längere und höhere L2H2-Variante bietet ein Ladevolumen von etwa acht Kubikmetern, eine Ladelänge von mehr als drei Metern und eine maximale Zuladung von 1.275 Kilogramm.

Antrieb und Reichweite für den Arbeitsalltag

Im Transit City kommt eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie (LFP) mit einer nutzbaren Kapazität von 56 kWh zum Einsatz. Diese ermöglicht eine Reichweite von bis zu 254 Kilometern. An einem Gleichstrom-Schnellladepunkt kann der Akku mit bis zu 87 kW in 33 Minuten von zehn auf 80 Prozent aufgeladen werden. Eine Ladedauer von zehn Minuten soll für eine zusätzliche Reichweite von bis zu 65 Kilometern genügen. An einer Wechselstrom-Wallbox mit 11 kW dauert der Ladevorgang von zehn auf 80 Prozent rund viereinhalb Stunden. Der Elektromotor leistet 110 kW (150 PS). Eine „One-Pedal-Drive“-Option ermöglicht das rekuperierende Verzögern bis zum Stillstand.

Ford Transit City

Ausstattung auf das Wesentliche optimiert

Die Serienausstattung ist auf den Arbeitsalltag von Kurier- und Auslieferungsfahrern ausgelegt. Sie umfasst eine Sitzheizung, ein schlüsselloses Startsystem sowie Parksensoren vorne und hinten mit einer Rückfahrkamera. Zum Umfang gehören außerdem ein automatischer Notbrems-Assistent, eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage und ein Fahrspur-Assistent. Das Informationssystem nutzt einen 12-Zoll-Touchscreen und erlaubt die kabellose Einbindung von Smartphones via Apple Carplay und Android Auto. Optional ist ein Plug-in-Modul für die Nutzung von Flottenmanagement-Diensten verfügbar.

Langlebigkeit und reduzierte Betriebskosten

Der Transit City wurde auf eine Nutzungsdauer von zehn Jahren und eine Fahrleistung von mehr als 240.000 Kilometern getestet. Die Garantie für die Hochvolt-Komponenten erstreckt sich über acht Jahre oder 160.000 Kilometer. Ford Pro geht davon aus, dass der Wartungsaufwand im Vergleich zu einem Transporter mit Dieselmotor um 40 Prozent sinkt. Die Service-Intervalle wurden auf zwei Jahre oder 40.000 Kilometer erweitert, um die Standzeiten zu minimieren.

Bild von Ford

Ford

Schreibe einen Kommentar

Anzeige

Newsletter

* Angaben erforderlich


Wir versenden am Freitag alle Meldungen der Woche gesammelt.

Du kannst das Abo jederzeit in der Newsletter-Ausgabe kündigen.

Mehr zu den Datenschutzregeln

Intuit Mailchimp

Beliebte Artikel

Anzeige