Mit der Eröffnung eines neuen Montagewerks für Batteriesysteme in Martorell macht CUPRA einen entscheidenden Schritt in der Transformation zur Elektromobilität. Dieser Schritt positioniert nicht nur das Unternehmen, sondern auch Spanien als einen zentralen Hub für die E-Mobilität in Europa und ist Teil einer umfassenden Strategie des Volkswagen Konzerns.
Ein neues Zentrum für die Elektromobilität in Europa
Die Inbetriebnahme der Anlagen in Martorell markiert einen Wendepunkt. Ab 2026 sollen hier der CUPRA Raval und der Volkswagen ID. Polo vom Band rollen. Das Unternehmen leitet damit das Projekt der urbanen Elektrofahrzeugfamilie der Markengruppe Core des Volkswagen Konzerns, das insgesamt vier vollelektrische Modelle von drei Marken umfasst, die alle in Spanien gefertigt werden. Markus Haupt, CEO von SEAT und CUPRA, betonte: „Wir sind bereit, 100 Prozent elektrische Fahrzeuge ‚Made in Spain‘ zu produzieren, die Elektromobilität in ganz Europa zugänglich machen werden.“ Damit wird Martorell zu einem wichtigen Epizentrum für die Mobilität der Zukunft.
Hightech-Fertigung trifft auf Nachhaltigkeit
Das mit einer Investition von 300 Millionen Euro errichtete Werk erstreckt sich über eine Fläche von 64.000 Quadratmetern. Die Produktionskapazität ist auf 1.200 Batteriesysteme pro Tag ausgelegt, was einer Jahresproduktion von 300.000 Einheiten entspricht. Die fertigen Batteriesysteme werden über eine 600 Meter lange Brücke automatisiert direkt in die Montagehalle transportiert. Besonderes Augenmerk wurde auf eine nachhaltige Produktion gelegt: 11.000 Solarpaneele auf dem Dach sollen künftig einen Großteil des für den Montageprozess benötigten Stroms liefern und so den CO2-Fußabdruck reduzieren.
Eine Strategie für die urbane E-Fahrzeugfamilie
Das Projekt geht über die Produktion einzelner Modelle hinaus. Es umfasst vier verschiedene Elektrofahrzeuge, die in Spanien für unterschiedliche Zielgruppen gefertigt werden, darunter auch der Škoda Epiq und der Volkswagen ID. Cross in den Werken in Navarra. Diese enge Zusammenarbeit zwischen den Standorten Martorell und Landaben ist ein Schlüsselfaktor, um die Elektrifizierung in Europa voranzutreiben und die Elektromobilität für eine breitere Käuferschicht zu erschließen. Die hier produzierten MEB+ Batteriesysteme mit der neuen Einheitszelle sollen dabei durch Skalierbarkeit und Flexibilität überzeugen.
Der CUPRA Raval: Urbane E-Mobilität neu definiert
Der CUPRA Raval wird das erste Modell dieser neuen urbanen Elektrofahrzeugfamilie sein und feiert im März 2026 seine Weltpremiere. Das kompakte, nur vier Meter lange Fahrzeug basiert auf der MEB+ Plattform mit Frontantrieb und soll ein dynamisches Fahrerlebnis bieten. Zum Marktstart wird der Raval in drei exklusiven Editionen erhältlich sein: die VZ Extreme mit 166 kW Leistung, die Dynamic Plus und die Dynamic mit jeweils 155 kW. Mit einem Einstiegspreis ab 26.000 Euro zielt der CUPRA Raval darauf ab, Elektromobilität zugänglicher zu machen, ohne auf ein emotionales Design und Fahrgefühl zu verzichten.