Fastned Osteraktion: Kostenloses Laden an wenigen Stationen

Schnellladeanbieter Fastned startet über die Osterfeiertage eine Marketingaktion in Deutschland. An fünf ausgewählten Standorten ist es für Fahrer von Elektroautos möglich, kostenlos zu laden. Die meisten Kunden dürften jedoch nur von einem geringen Rabatt profitieren, der an die Nutzung der hauseigenen App gekoppelt ist.

Der Zufall entscheidet

Im Zeitraum von Samstag, 4. April, bis Montag, 6. April 2026, wird Fastned an fünf seiner über 50 deutschen Standorte einzelne Ladevorgänge nicht in Rechnung stellen. Welche Stationen genau teilnehmen, kommuniziert das Unternehmen nicht vorab. Kunden sollen vor Ort nach einem speziellen Aufsteller Ausschau halten, der die Teilnahme an der Aktion signalisiert. Das Prinzip gleicht einer Lotterie: Ob ein Ladevorgang kostenfrei ist, entscheidet der Zufall direkt an der Säule.

Für alle anderen Nutzer an den teilnehmenden Stationen bietet Fastned einen alternativen Anreiz. Wer den Ladevorgang über die Fastned App startet und bezahlt, erhält einen Rabatt von zehn Prozent auf den Ladepreis. Voraussetzung hierfür ist eine hinterlegte Bank- oder Kreditkarte in der App.

Kundenbindung per App

Die Aktion ist strategisch auf den Reiseverkehr während der Osterfeiertage ausgerichtet – eine Zeit, in der die Auslastung der Ladeinfrastruktur entlang der Hauptverkehrsrouten erfahrungsgemäß stark ansteigt. Mit der Aussicht auf kostenloses Laden versucht Fastned, gezielt das eigene Netzwerk ins Gespräch zu bringen und Fahrer von den Standorten der Wettbewerber wegzulocken. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen ein klares Ziel: die Verbreitung und Nutzung der eigenen App zu steigern.

Durch die Kopplung des Rabatts an die App-Nutzung werden Kunden stärker in das Ökosystem von Fastned eingebunden. Dies ermöglicht dem Anbieter eine direktere Kundenansprache und die Erhebung von Nutzungsdaten. Die medienwirksame, aber stark limitierte Chance auf kostenloses Laden dient als Lockmittel für den weitaus breiter angelegten App-Rabatt. Die Aufforderung, gefundene Aktionsstationen in sozialen Medien zu teilen, zielt auf virales Marketing und eine Erhöhung der Reichweite ab.

Bild von Maik Machnig

Maik Machnig

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