Das Werk Spartanburg der BMW Group hat im Jahr 2025 erneut seine Position als wertmäßig größter Automobilexporteur in den Vereinigten Staaten bestätigt. Dies geht aus Daten des US-Handelsministeriums hervor. Im vergangenen Jahr erreichten die Exporte von X-Modellen aus South Carolina einen Gesamtwert von 9 Milliarden US-Dollar. Seit 2014 summiert sich der Exportwert auf über 113 Milliarden US-Dollar, bei fast drei Millionen ausgelieferten Fahrzeugen.
Wirtschaftlicher Beitrag aus South Carolina
Von Spartanburg aus wurden im vergangenen Jahr fast 200.000 BMW X-Modelle in rund 120 Länder weltweit geliefert. Milan Nedeljković, Vorstandsmitglied der BMW AG für Produktion, unterstreicht die Bedeutung offener Märkte: „Freier Handel und offene Märkte ermöglichen Wachstum und Wohlstand. Davon profitieren unsere Werke und vor allem die starken Zulieferernetzwerke in der jeweiligen Region.“

Globale Reichweite und Logistik
„Das Werk Spartanburg ist stolz darauf, der wertmäßig größte Automobil-Exporteur in den Vereinigten Staaten zu sein – eine Auszeichnung, die unser Engagement sowohl für den Bundesstaat South Carolina als auch für die wirtschaftliche Stärke des Landes unterstreicht. Unsere Exporte spielen eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung einer günstigen Handelsbilanz, die für ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum unerlässlich ist“, sagt Robert Engelhorn, Präsident und CEO von BMW Manufacturing in Spartanburg. Der Großteil der Fahrzeuge verließ die USA über den Hafen von Charleston sowie weitere Häfen an der Ostküste. Zusätzlich wurden über 14.000 Fahrzeuge auf dem Schienenweg transportiert.
Investitionen und Produktionsstärke
Im Jahr 2025 fertigten die Mitarbeiter des US-Werks 412.799 BMW X-Modelle, das dritthöchste Produktionsvolumen in der 32-jährigen Geschichte des Standorts. Seit 1992 hat die BMW Group knapp 16 Milliarden US-Dollar in South Carolina investiert. Das Werk in Spartanburg ist das größte Werk der BMW Group weltweit und produziert täglich über 1.500 Fahrzeuge. Es ist ein zentraler Bestandteil des globalen Produktionsnetzwerks und bedient die Nachfrage nach BMW Fahrzeugen in den USA und international. Etwa die Hälfte der Produktion wird exportiert, was die Stellung als führender Automobilexporteur nach Wert über ein Jahrzehnt hinweg festigt. Der Standort in South Carolina beschäftigt über 11.000 Mitarbeiter.

